Longieren

…macht definitiv süchtig.

Der Mensch lernt beim Longieren seinen Körper bewusst zu bewegen, die Wirkung seiner Körpersprache zu verstehen, zu nutzen und dadurch den Hund zu leiten. Dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu vermitteln, sowie die Körpersprache des Hundes zu erkennen und zu verstehen.

Der Hund lernt dabei, den Menschen und dessen Körpersprache zu lesen und mehr auf diese zu achten und ihm dadurch zu vertrauen. Bindung aufzubauen, sich von seinem Menschen leiten zu lassen und die gesetzten Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.

Longieren ist für alle Hunde geeignet. Es eignet sich auch für Hunde, die schnelle Sportarten nicht ausführen können und ist auch für ältere Hunde eine tolle Auslastung.

Durch Körpersprache und ständigem Blickkontakt wird die Bindung zwischen Mensch und Hund aufgebaut, verbessert, gefestigt und das alles auf Distanz …. was will man mehr.

Longieren bedeutet aber nicht nur stupides im Kreis laufen sondern verlangt vom Hund eine hohe Konzentration und ein – je nach möglicher körperlicher Belastung – enormes Laufpensum. Er wird somit geistig und körperlich ausgelastet. Die Entfernung wird nach und nach vergrößert, verschiedene Gangarten eingeführt, mehrere Kreise aufgebaut. Ziel des Ganzen ist es, dass mehrere Hunde gleichzeitig an einem Kreis arbeiten, die sich nur auf „ihren“ Menschen konzentrieren und sich nicht von den anderen Hunden ablenken lassen.

Hier werden Hund und Mensch zum Team, denn Distanz kann auch Nähe sein.